4010
Ursprünglich wurden 1965 drei Triebwagengarnituren für den damaligen Paradezug Transalpin der Österreichischen Bundesbahnen beschafft, der seit 1. Juni 1958[1] zwischen Wien und Zürich verkehrte. Die neue Baureihe 4010 ersetzte dabei die vierteiligen Garnituren der Baureihe 4130, die aufgrund ihrer Ableitung aus den Nahverkehrstriebwagen der Baureihe 4030 den Ansprüchen des hochwertigen internationalen Schnellzugverkehrs nicht gerecht werden konnten.
Eine zweite Serie von zwölf fünfteiligen Garnituren wurde ab 1966 für den innerösterreichischen Städteschnellzugverkehr gebaut. Diese Serie unterschied sich von der ersten unter anderem durch vollständig zu öffnende Fenster wie bei den Schlierenwagen, einem Halbspeisewagen mit zusätzlichen 17 Sitzplätzen zweiter Klasse, sowie dem Fehlen des Abteilwagens erster und zweiter Klasse, der später jedoch aus Kapazitätsgründen bald ergänzt wurde. Außerdem wurden die Triebköpfe ab dieser Serie auf 16,82 Meter verlängert.