050
Nach dem Ersten Weltkrieg musste das Deutsche Reich als Reparationsleistung 27 Lokomotiven G 10 an die PO und 49 an die PLM abtreten. Die PO verkaufte 21 ihrer Maschinen 1923 an die PLM, die restlichen sechs wurden 5526–5531 nummeriert. Sie waren den Depots von Bordeaux, Coutras und Vierzon zugeteilt, wo sie im schweren Rangier- und Überführdienst eingesetzt waren.
Die PLM nummerierte ihre 49 Lokomotiven 5001–5049, nach dem Zukauf von 21 Lokomotiven der PO und dem geänderten Nummernplan erhielten die 70 Lokomotiven die Bezeichnung 5 B 1–70. Sie waren den Depots von Besançon, Dijon und Grenoble zugeteilt und wurden im schweren Güterverkehr im Jura, in den Cevennen und in den französischen Alpen eingesetzt, wo sie auch als Schiebelokomotive eingesetzt wurden.