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SBB RABe 511 / Westbahen Kiss

Die Entwicklung der RABe 511 begann, als die SBB am 27. Juni 2008 den Auftrag für den Bau der Fahrzeuge der dritten Generation von Doppelstockzügen der Zürcher S-Bahn an Stadler erteilte. Der Vertrag umfasste die Lieferung von insgesamt 50 sechsteiligen Züge, welche ab 2011 geliefert werden sollten.[2]

Gegenüber den vorangegangenen Generationen, wie der SBB RABe 514, zeichnen sie sich vor allem durch eine höhere Zahl von Stehplätzen pro Wagen aus, unter anderem, weil wegen der längeren Züge anteilmässig weniger Führerstände mitfahren. Auch wurden 15 Zentimeter Breite gewonnen, indem die Luftkanäle unter die Decke statt in die Seite gelegt wurden; die Stehhöhe beträgt dennoch zwei Meter, weil rührreibgeschweisste Aluminiumstrangpressprofile als Bodenpaneele eingesetzt werden. Die Zahl der Sitzplätze hingegen ist gegenüber den Vorgängermodellen leicht gesunken. Komfortmerkmale wie Niederflureinstiege, Fahrzeug-Klimatisierung und Vakuumtoiletten (zwei, davon eine rollstuhlgängig) sind weiterhin gegeben. Zusätzlich gibt es zwei Multifunktionsbereiche mit Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen, Fahrräder und dergleichen. Der sechsteilige Triebzug besteht aus zwei Triebköpfen und vier Mittelwagen. In den Triebköpfen sind alle Achsen angetrieben.